Fusion der Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide und der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg zum 01.01.2028
Die bisherige Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide (Landkreise Celle, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen) und die Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg haben beschlossen, sich mit Wirkung zum 1. Januar 2028 zur „Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide“ zusammen zu schließen. Bis zum Zeitpunkt der Fusion werden die Kreishandwerkerschaften kooperieren und ihre Geschäftsprozesse synchronisieren.
Nachdem die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg diesen Beschluss bereits einstimmig am 31. August 2026 gefasst hat, zogen die Vertreter der bisherigen Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide ebenfalls einstimmig am 21. September 2026 nach. Ein entsprechender Fusionsvertrag wurde noch am 21. September 2026 unterzeichnet.
Der Sitz der Kreishandwerkerschaft wird in Celle sein. Die bisherigen Geschäftsstellen in Bad Fallingbostel, Lüneburg, Uelzen und Winsen/Luhe bleiben ebenfalls erhalten.
Die Wahl zum gemeinsamen Vorstand der Kreishandwerkerschaft findet im Februar 2027 statt. Dem neuen 20-köpfigen Vorstand werden jeweils vier Vertreter aus den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg, und Uelzen oder Lüchow-Dannenberg angehören, wovon jeweils ein Vertreter zur/zum örtlichen Kreishandwerksmeister/in gewählt wird. Der Vorsitz im Vorstand wechselt zwischen den Kreishandwerksmeistern jährlich.
Als Geschäftsführung wurden der bisherige Geschäftsführer Dr. Rüdiger Jeske und als stellvertretende Geschäftsführerin Claudia Farken-Günther bestätigt.
Auslöser der Fusion war, dass die bisherige Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg, Jennifer Smoch, aus persönlichen und familiären Gründen die Kreishandwerkerschaft zum 30. Juni 2027 verlassen wird.
Die Geschäfts- und Kassenführung der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg wurde daher zum 1. Juli 2027 auf die bisherige Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide übertragen und Dr. Rüdiger Jeske bereits ab diesem Zeitpunkt zum Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg gewählt.
Die neue Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide wird in sechs Landkreisen ca. 2.300 Innungsbetriebe und 57 Innungen betreuen.
Beide Kreishandwerkerschaften haben in der Vergangenheit bereits eng zusammengearbeitet, so dass eine Fusion nur folgerichtig ist.
Da bei allen Vertretern die Erhaltung der regionalen Präsenz und Betreuung im Vordergrund steht, werden die Betriebe weiterhin durch die jeweiligen Geschäftsstellen vor Ort betreut. Ziel der Fusion ist es, die Betreuungsangebote für die Innungsbetriebe zu optimieren und die Effizienz der Verwaltung weiterhin zu steigern, um auch zukünftig günstige Mitgliedsbeiträge den Innungen anbieten zu können.
In Winsen/Luhe wird zudem eine Geschäftsstellenleitung mit einem Volljuristen/einer Volljuristin eingerichtet.

